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Nicole Montagne, geboren 1961, studierte Grafik an der Kunsthochschule in Utrecht und machte ihr Praktikum in Prag (1984). Nach ihr Absolvieren an der Kunsthochschule hat sie Kulturwissenschaften studiert an der Open University. Heute ist sie tätig als Grafikerin und Schriftstellerin / Essayistin.

Ihre grafische Drucken befinden sich in verschiedene Sammlungen, unter denen die Sammlung der ING-bank und die Sammlung der Universität Leiden. In 1998 gewann sie den Niederländischen Grafikpreis. In 2003 erschien bei Waanders Verlag eine Monografie über ihre grafische Arbeit. Für mehr Informationen schauen Sie bitte folgende Website an: nicolemontagnebeeldend.com

In 2005 debütierte Montagne als Schriftstellerin mit De neef van Delvaux; eine Sammlung von Kurzgeschichten und Essays. In 2009 erschien Souvenir (Prosa). In 2014 Een makelaar in Pruisen, erneut eine Sammlung von Kurzgeschichte und Essays, wie auch das in 2018 erschienen De Verzuimcoördinator. Daneben publiziert Montagne Essays und Rezensionen in Literatur- und Kunstzeitschriften wie ‘de lage landen‘ und ‘De Witte Raaf‘. Ihr Essay ‘Ostalgie‘ wurde 2019 aufgenommen in der Anthologie De wereld in jezelf. Seit 2014 doziert sie das Fach Essay an der Schrijversvakschool Amsterdam. 

Nicole Montagne lebt in Utrecht und seit 2012 teilweise in Brandenburg an der Havel.


BÜCHER, PRESSE, PREISE:

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De Verzuimcoördinator, Essays und Kurzgeschichte, Wereldbibliotheek, Amsterdam 2018

De Morgen: ” Ein faszinierendes, originelles und subtil geschriebenes Essaybuch. “

Literair Nederland (Ingrid van der Graaf): ” De verzuimcoördinator ist eine starke Sammlung essayistische Miniaturen, die beim Wiederlesen – gleich wie bei der Anschauung eines Gemäldes – immer andere Aspekte offenbart und damit die Wirklichkeit einen anderen Zusammenhang gibt.”

JKleest (Jan Koster): “Der Blickwinkel ist originell. Wie man eine persönliche Erfahrung (so sieht es jedenfalls aus) kombinieren kann mit der bildenden Kunst und mit der jüngeren Geschichte, wie man einen Zusammenhang herstellen kann zwischen eine persönliche Erfahrung und die Welt da draußen.”

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Een makelaar in Pruisen, Essays und Kurzgeschichte, Vantilt, Nijmegen 2014

Ons Erfdeel (Cyrille Offermans): ” Nicole Montagne hat eine eigene Stimme, Sie ist eine überraschende Bereicherung für die Niederländische Essayistik. “

Fernsehsendung, VPRO boeken (Wim Brands): ” Was du sehen sollst, müßt du ignorieren. ” Und: ” Du sollst gegen den Apparat spielen. Das habe ich aus diesem Buch gelernt. ” Die Fernsehsendung ist hier zu sehen.

Trouw: ” Besondere Geschichten und Essays die stattfinden an besonderen Orten.

Vrij Nederland:

De Leeswolf (Jean-Pierre Rondas): ” Wo sie zeigt, hat sie mich am meisten beeindruckt: gebildet, empfindlich, clever, mitten im Leben, und außerdem -für mich- mit eine sehr weibliche Ansatz.”

Literair Nederland (Adri Altink): “Nicole Montagne hat ein wunderschönes Buch geschrieben (übrigens auch was die Gestaltung betrifft). Sie ist nicht nur eine Künstlerin die arbeitet mit Holz oder Papier, Sie kann auch messerscharf denken und formulieren. Een makelaar in Pruisen gibt Überlegungen zum Wiederkauen.”

De Leeuwarder Courant (André Keikes): ” Spazieren mit einem Krebs. Das tat der französischen Schriftsteller Gérard de Nerval. Ruhig und man hat ja Zeit gut rund zu schauen. Es gefällt Nicole Montagne, schreibt sie in ihre schöne Sammlung von Essays und Kurzgeschichten Een makelaar in Pruisen. Schauen kann man schwer im Voraus programmieren. Es gibt zwei wichtige Sachen: langsam fortbewegen und zoomen. Das macht sie dann auch auf einnehmende Weise.”

De Boekenkrant (Merijn Schipper): ” Een makelaar in Pruisen ist eine Ode an Osteuropa und die Kunst.

Zeitschrift Streven (Herman Simissen): “Ihre sorgfältige Art zu schreiben und vor allem ihre sorgfältige Wortwahl zwingt die Leser genau hin zu sehen auf das was sie beschreibt.”

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Souvenir, Prosa, Cossee, Amsterdam 2009

Vrij Nederland (Tomas Vanheste): ” Montagne, bildende Künstlerin, debütierte Ende 2005 als Schriftstellerin mit „De neef van Delvaux‘. Das schöne Buch, das balanciert zwischen Essay und Kurzgeschichte, wurde nominiert für den Jan Hanlo Essaypreis. Souvenir ist erneut eine Probe ihrer stilistischen Leistung.”

De Leeswolf (Matthieu Sergier): ” Manchmal wurden kleine Perlen veröffentlicht die ziemlich unbeobachtet bleiben. Das Tagebuch, das Nicole Montagne ihrer Vater widmet, gehört dazu. Nicht oft erscheint ein Buch dass so zärtlich, mit einem so bescheidenen Stil, die wesentlichen Lebensthemen rund um den Tod befragen.

Nominierung Vrouw & Kultuur Debuut Prijs 2010

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De neef van Delvaux, Essays und Kurzgeschichte, Vantilt, Nijmegen 2005

Nominierung De neef van Delvaux für den KANTL-Essayprijs, Gent 2008. Aus dem Jurybericht der königliche Akademie der niederländischen Sprache und Literatur (KANTL): ” Stilistische Qualitäten neben überraschend neue Erkenntnissen sind im Buch der Debütantin Nicole Montagne reichlich vorhanden.” / “Das fesselnd geschrieben Essaybuch ist eine ware Suche entlang faszinierende kulturelle und psychische Domänen.”

Nominierung De neef van Delvaux für den Jan Hanlo Essayprijs, Amsterdam 2007. Aus dem Jurybericht: “Der wirksame und denkwürdige Bestandteil ist jedoch die erstaunliche Art und Weise in der sie observiert und formuliert, und die Wechselwirkung zwischen beide.”

Gewinnerin C.S.S. Cronestipendium, Utrecht 2007

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ZEITSCHRIFTEN

de lage landen (website de lage landen) / De Witte Raaf (website De Witte Raaf) / Liter (website Liter) /

De Revisor (website De Revisor) / Terras (website Terras) / Dietsche Warande & Belfort (website DW B) /

Streven (website Streven) / Deus Ex Machina (website Deus Ex Machina)

LESEPROBE IN ENGLISH:

Essay Nicole Montagne im Zeitschrift de lage landen: I Am Lonely, Therefor I Exist.